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04 Juni, 2010

Dem Regen entflohen

Um dem Dauerregen in Deutschland zu entkommen, waren für ein paar Tage in Bassano. Dort fegte am Montag ein Nordföhn über die Landschaft, wie ich ihn dort noch nie so erlebt habe. Stühle und Tische flogen uns um die Ohren - an Drachen- oder Gleitschirmfliegen nicht zu denken. Der Wind wurde schließlich weniger, sodass wir doch noch zu einem guten Flugtag kamen. So also fühlt sich Thermik an! Ich hatte es fast vergessen.
Mein 2-Stunden-Flug in Bassano

Haubi war mit dem Gleitschirm unterwegs bis auf Höhe des Monuments

Auf dem Rückweg machten wir eine Stopp in Levico/Panarotta, den Alex und Moses für ganz brauchbare Flüge nutzen.

19 September, 2009

Sieht das einfach aus


Die Flieger des DHC Heidenheim feierten heute auf dem Flugplatz Neresheim Saisonabschluss mit Atos-Probefliegen. Wir standen uns anfangs die Beine in den Bauch, weil der Wind einfach nicht passen wollte - bis schließlich Felix Rühle (A.I.R.) seinen Startwagen anbot.


Noch keiner der Piloten war zuvor mit so einem Ding gestartet, doch alle waren danach von den Socken, wie einfach das war. Und so sah das auch von außen aus. Ich bin mir sicher, dass so mancher schlechter Start der letzten Zeit nicht passiert wäre mit Startwagen. Denn trotz widriger Windverhältnisse bis zum Rückenwind waren alle Starts prima. Oben der von Alex mit dem VQ, unten der von Erich mit dem VRQ.



Alle Probeflieger waren wieder einmal begeistert von der Einfachheit des Atos-Fliegens und vor allem von der Leistung. So geht es ja eigentlich jedem, der zum ersten Mal mit einem Atos fliegt, egal welchem.

Ansonsten hatte Felix Rühle noch den E-Lift dabei, den er vorflog und dabei nach Belieben ein- und ausschaltete und uns um die Ohren flog.

Die beste Zeit des Tages, als es wahrscheinlich thermisch ganz gut gewesen war, verbrachten wir leider mit Warten auf guten Wind, doch auch abends trug das Gelände noch wirklich gut und die meisten hatten mehr von dem Windenflug als einen Abgleiter. Letztendlich wurde geflogen bis nach Sonnenuntergang und bis die Drachen schließlich im Dunkeln abgebaut werden mussten.

Ein schönes Fliegerfest, bei dem letztendlich jeder, der wollte, in die Luft kam, egal ob mit Gleitschirm oder Drachen, beim Probefliegen oder mit dem eigenen Gerät.

02 September, 2009

Die Atos-Abstinenz . . .


. . . hatte für mich am Dienstag mit einem UL-Schlepp ihr Ende. Einen halben Tag lang hing ich mit Alex auf dem Flugplatz rum, denn die starken Böen aus südlicher Richtung quer zur Schleppstrecke hatten mir den Wind aus den Segeln genommen für einen Drachenflug nach fast halbjähriger Pause. Abends wurden jedoch die Böen schwächer, sodass ich mir Start und Landung zutraute. Das starke Herzklopfen nach den ersten Schritten wurde belohnt durch ein Stündlein in softer Abendthermik

Die Tage in Walxheim mit dem Atos-Flug und Flügen mit dem Trike gemeinsam mit Alex über die Ostalb und vorbei am Hesselberg (Foto) zum UL-Platz Unterschwaningen fühlten sich an wie ein verlängerter Urlaub.

Eine muntere Gruppe von UL-Piloten machte am Montag Zwischenstopp in Walxheim. Die fünf Senioren waren bei ihrem Ausflug in drei Maschinen unterwegs, im Vordergrund ein Bausatz-Einsitzer. Die Besucher kamen vom Bodensee, wollten weiter über den Brombachsee und wieder zurück.

14 April, 2009

Wahnsinns-Flüge an Ostern


Welch tolle Flieger-Ostern: Die Basis war so hoch wie selten und viele Piloten machten Traumflüge. Ich selbst war auf knapp 2000 Meter über Grund, andere waren sogar noch höher.

Doch von vorn: Am Karfreitag herrschte in Walxheim Hochbetrieb. Viele Piloten standen Schlange nach dem Windenseil. Doch leider ging es bei relativ stabiler Luft in der Blauthermik nur für wenige richtig hoch.
Ausnahme Uli Gold: Er nahm selbst das kleinste Steigen mit, ließ sich versetzen und flog letzendlich bis zur Kochertalbrücke (Foto).
Gleiches Spiel am Samstag: Das typische Thermikloch bei Südeinschlag schlug voll zu und zerschlug die Träume von den großen Flügen.

Was dann folgte, entschädigte für die vielen Abgleiter. Am Sonntag am späten Nachmittag hob plötzlich fast das gesamte Gelände ab. Nahezu jeder Schlepp ein Volltreffer. Raimund flog obligatorisch nach Hause nach Fachsenfeld, Ferdl holte sich in Aalen-Attenhofen in seiner Stammkneipe sein Landebier ab. Vorher schon war Thomas Ebert mit dem Gleitschirm entschwunden und am Schleppgelände in Obergröningen rechtzeitig zum dortigen Grillen eingelandet. Der Rest flog rings um Walxheim herum. Ich war mit dem Atos unterwegs und hörte bei 1750 Meter Blauthermik auf. Irgendwie konnte ich es nicht glauben, dass es so hoch geht, während die Schatten am Boden immer länger wurden. Als ich gegen 19 Uhr landete, blubberte die Thermik noch immer.
Freude über seinen Flug hatte Alex, der sich in seinem Atos so richtig wohl fühlte.

Der Montag war schließlich der Hammer-Tag. Endlich gab es schöne Cumuli-Wolken, die das Finden der Thermik einfacher machen. Haubi stellte einen Geländerekord bei den Drachenfliegern auf und schloss ein 94 Kilometer großes FAI-Dreieck.

Christian machte seinen ersten richtig tollen Atos-Flug, kurbelte gemeinsam mit Uli aus niedriger Höhe einen anfangs zähen Bart bis zur Basis (Foto ganz oben). Ich hatte mich ebenfalls für den Gleitschirm als Fluggerät entschieden und folgte den beiden mit etwas Abstand. Einzig beim Wegfliegen und auch später auf Strecke hätte ich mir gewünscht, einfach kurz mal die Atos-Klappen aufmachen zu können und aus 1900 Metern über Grund dahin zu düsen. Um nicht gegen den Wind nach Walxheim zurück fliegen zu müssen, entschied ich mich, quer zum Wind zu fliegen. Mein Plan ging zwar nicht ganz auf, dennoch machte ich Freudensprünge, als ich nach einem zweistündigen Flug gleich neben dem Haus meiner Eltern in Bopfingen landete.
Nach der Landung am Oberdorfer Karkstein, im Hintergrund der Bopfinger Ipf.

09 April, 2009

Zwischendurch


Welch ein Glück, dass Alex mich überredete, den Redaktionslaptop nachmittags auszuschalten, eine Nachtschicht einzulegen und dafür nachmittags nach Walxheim zu fahren. So kam ich zu meinem ersten Atos-Flug in diesem Jahr. Tatsächlich: Bislang flog ich nur Schirm. Während über unserem Haus ein Segler unter der Wolke kreiste, war in Walxheim mal wieder das obligatorische blaue Loch bei Wind aus südlichen Richtungen.
Ich hoffte zwar auf Blauthermik, muss aber konsequent um die Bärte drumrumgeflogen sein, sodass ich nach einer halben Stunden wieder am Boden stand. Vielleicht war's der Vorgeschmack auf fliegerisch tolle Ostertage?

03 April, 2009

Fliegen statt arbeiten

Fliegen statt arbeiten war heute angesagt. Na ja, für einige wenigstens. Nach der langen Schlechtwetter-Phase sind alle heiß darauf, in die Luft zu kommen.
Wie hoch die Basis war, kann ich nicht sagen, ich war nicht dran. Doch will ich mich über den 20-Minuten-Gleitschirmflug nicht beklagen.
Alex hat seine erste leichte Thermik mit dem Atos hinter sich. Zufrieden saß er hinterher im Gras und trank ein Landebier.
Eher der Frust ins Gesicht geschrieben war Fitt, der nach zwei Flügen und spannenden Landungen wieder zusammen packte.
Den längsten Flug dürfte wohl Haubi gemacht haben mit eineinhalb Stunden. Ihn hatte Alex mit dem UL hochgeschleppt, nachdem zunächst der Wind nicht zur Winde gepasst hatte.

29 März, 2009

Dreckswetter, aber . . .


... Alex hatte einen schönen Flugtag: Endlich konnte er seinen Atos fliegen.
Haubi bot Alex spontan an, ihn am UL zu schleppen. Das Fluggelände war zwar völlig durchweicht und matschig. Doch dank geteertem Vorplatz zum Aufbauen, Start auf dem befestigten Feldweg und perfekter Landung blieb die totale Schlammschlacht aus - wenn man von den im Wald buddelnden Kinder absieht.
Alex war erstaunt vom wenigen Bügeldruck im Vergleich zu meinem Atos. Außerdem kam ihm der Flügel recht schnell vor, ohne dass er aktiv auf Tempo und mit offenen Klappen geflogen war. Später bei der GPS-Auswertung waren aber auch nicht mehr als 80 km/h drauf.

Durch das schlechte Wetter waren die Flugbewegungen im frühen Frühjahr leider recht selten. Einzig am Samstag vor einer Woche hingen Fitt, Elke (1. Einreichung im DHV-xc) und Ferdl am Schleppgelände oben. (Wir schauten auch in den Himmel, aber nur durch unsere an diesem Tag eingebauten neuen Dachfenster). Tags darauf war einer der mittlerweile recht selten gewordenen Ipf-Tage. Fitt flog bei heftigem Westwind 2 Stunden lang am Bopfinger Hausberg. Raimund hielt es nicht ganz so lange aus. Haubi schleppte seinen Atos auf den Berg, musste dann aber vor dem Wind rekapitulieren, nachdem selbst die Modell-Piloten Probleme hatten, ihre Modells gestartet zu bekommen.

Auch der Hallenbau kommt langsam voran. Den Regentag am Samstag nutzten einige der Jungs, um Stahlträger zu schweißen. Angesichts der noch bevorstehenden Arbeit scheint es wie ein Regentropfen auf den heißen Stein zu sein. Doch wie heißt es auch so schön: steter Tropfen höhlt den Stein.

09 März, 2009

Ohne Drachen...


... kann Alex nicht sein. Keinen eigenen Drachen zu haben, in diese Verlegenheit ist er seit 20 Jahren nicht gekommen. Mit mir meinen Atos zu teilen, das kam nicht in Frage. Wahrscheinlich hätte das auch zu einem ernsthaften Ehekrach geführt, wer denn jetzt fliegen darf und wer nicht. Jedenfalls haben wir jetzt zwei Exemplare von A.I.R. in der Garage liegen.

01 März, 2009

Vom Einfachsegler- zum Atos-Piloten


Im Herbst flog Drachen-Neuling Christian noch eifrig seinen Einfachsegler Mars, heute machte er einen tadellosen Erstflug mit dem Atos. Kein Jahr liegt zwischen seinem ersten Schulungsflug und dem Umstieg auf den Starrflügler. Alle in Walxheim fieberten heute mit Christian mit. Ich als Windenfahrerin, die anderen am Start. Nach seiner Landung muss Christian der Jubel regelrecht in den Ohren geklungen haben.
Sein Grinsen nach dem ersten Windenflug reichte jedenfalls von einem Ohr zum anderen.
Christan begann vor rund zwei Jahren mit dem Gleitschirm-Fliegen, doch das Drachenfliegen begeisterte ihn zunehmend, sodass er kurzerhand den Umstieg wagte. Zuvor war er schon oftmals recht gut mit dem Schirm in der Thermik unterwegs. Nun wird ihm das mit dem Atos sicherlich noch besser gelingen.

Ansonsten waren heute ausschließlich Gleitschirm-Piloten zum "Anfliegen" in Walxheim. In ca. 200 Metern trafen sie im Schlepp auf eine Windscherung von Ost auf West, die jegliche Hoffnung auf die erste Frühlings-Thermik zunichte machte.

19 Dezember, 2008

Mein Weihnachtsgeschenk


Kaum zu glauben, was man an so einem Atos alles checken kann. Zwei Seiten - eng beschrieben - ist das Prüfprotokoll lang, einen Arbeitstag lang hat Tim Grabowski den Drachen auf Herz und Nieren geprüft. Und das äußerst gewissenhaft: "Ich checke jeden Drachen so, dass ich mich auch selbst mit ruhigem Gewissen reinhängen würde." Ich glaub's ihm sofort.

Umsonst ist der Spaß freilich nicht zu haben. Doch ich seh es als Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Denn jetzt habe ich so richtig Freude am Drachen, der trotz seiner fast zehn Jahre gut aussieht. Jetzt, wo alle Verschleißteile ausgetauscht, der Flügel vermessen und das Segel ein Lifting bekommen hat, freue ich mich richtig auf die nächsten Flüge (hoffentlich wird das Wetter endlich wieder fliegbar.)
Bis Februar, so erzählt Johannes Straub vom AIR-Team, seien die Check-Termine ausgebucht.

Klar, Winter ist Checkzeit, ich habe derzeit ja auch meinen Schirm weg beim Checken, um rechtzeitig zur Saison startklar zu sein. Also wegen mir kann die Flugsaison im Januar beginnen.

Felix Rühle hat übrigens erzählt, dass man jederzeit bei ihnen einen Drachen probefliegen könne - ohne Kaufzwang. "Und wenn er dann einen Exxtacy kauft, bin ich ihm auch nicht böse." Selbst absolute Anfänger hätten es geschafft, einen Atos am Übungshang zu fliegen. Einer der Piloten habe sogar aufgedreht und sei eine Stunde lang Thermik geflogen.

12 November, 2008

Na endlich

Wochen nach dem Unfall hat der DHV endlich eine Sicherheitsmitteilung zum Atos VQ veröffentlicht, um auf die Gefahr durch vertauschbare Flügelrohre hinzuweisen. A.I.R. hat reagiert und beschriftet und markiert die Seiten farblich. Außerdem erhalten neue Geräte
"zusätzlich eine mechanische Sicherung, die das Vertauschen der Rohre nahezu unmöglich macht",
heißt es auf der A.I.R.-Seite.

26 Oktober, 2008

Sommerzeit-Abschiedsfliegen


Welch eine Sicht beim Durchfliegen der Inversion! Zwei Tage lang hatten wir Traumwetter, das wir zum Sommerzeit-Abschiedsfliegen nutzten. Durch den anfangs noch kräftigen Wind kam ich mit dem Schirm an der Winde über 500 Meter hoch. Unter mir ragten Ipf, Schloss Baldern und die Albkante durch die Inversions-Suppe.


Und der Sonntag war noch besser: Schon über 300 Meter über Grund tauchten die Spitzen der Alpen auf, während im Nordosten der weiße Nebel auflag. Leider versagte mein Fotoapparat, aber ich denke, die Bilder hätten nicht gezeigt, wie es wirklich aussah. Alex schleppte mich mit dem Atos auf über 1000 Meter. Auch Fitt (Foto) hängte sich bei Haubi ans UL-Seil.

19 Oktober, 2008

Tödlicher Atos-Unfall: Flügelrohre vertauscht

In Greifenburg ist ein Atos-Pilot tödlich verunglückt. Unfallursache war wahrscheinlich, dass beim Aufbau des Atos VQ die Flügelaußenrohre vertauscht wurden.
Zur Diskussion im Forum
Ein DHV-Mitarbeiter hat sich, wie er im Forum schreibt, bei der Unfallursachenermittlung in Österreich eingeschaltet, allerdings vermisse ich einen Sicherheitshinweis beim DHV selbst. Sonst gibt es doch auch für alles eine Sicherheitsmitteilung. Warum hier nicht?
Zumindest hat Felix Rühle auf seiner Homapage einen Hinweis veröffentlicht, dass man beim Aufbau auf richtigen Flügelseiten achten muss.

20 September, 2008

Thermik trotz geschlossener Wolkendecke


Wer hätte gedacht, dass aus dem heutigen Tag doch noch ein guter wird? Viele Piloten auf der Ostalb waren überrascht. Zum Beispiel Uli Gold: "Sau kalt wars, hätt niemand gedacht, dass es um diese Jahreszeit bei 8/8 Bewölkung auf 1600m raufgeht." Sein Flug in Oberkochen
Raimund sah Schirme schon vormittags in Oberkochen aufdrehen. Und auch an der Ostalb wurden Gleitschirme mit guter Startüberhöhung gesehen. Das erzählte uns jemand beim Fest der Modellflieger in Walxheim, wo wir unseren Flugtag gemütlich ausklingen ließen. Wir waren die letzten und trafen noch Rainer Vogelmann an, ein früherer Drachenflieger und jetzt begeisterter Modellflieger.

Unser Flugtag war aber auch in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: Christian Maier machte als frisch gebackener Drachenflieger seine ersten Windenschlepps in unserem Gelände. (Auf dem Foto mit seinem gift-gelb-grünen Mars.) Zum oben bleiben reichte es zwar nicht, dafür waren alle Flüge in Ordnung.

Moses hing mit seinem Atos VQ zum ersten Mal am Windenseil - und auch ein klein wenig oben. Heute war einfach ein typischer Atos-Tag. Wäre nur ein bisschen die Sonne rausgekommen, wer weiß, wie toll das gegangen wäre. So verlor ich jedoch das Steigen recht bald wieder und stand nach 20 Minuten am Boden. Mein Flug

Alex "kwirlte" ein wenig. Der Motorgurt läuft zurzeit richtig gut. Doch für Thermik war er einfach schon zu spät dran: "A...ruhig wars."

18 September, 2008

Atos-Probefliegen

Auf das Atos-VQ-Probefliegen haben unsere Piloten recht unterschiedlich reagiert. Moses, der nach langem Warten nun endlich seinen VQ bekommen hat, war nach dem ersten Flug damit genau in dem Maße begeistert, wie wir ihn kennen.

Haubi hat der Flug die Erkenntnis gebracht, dass er seinen Atos-V weiterfliegen wird. Der VQ fliegt zwar nicht schlecht, meinte er, doch den riesigen Leistungsunterschied konnte er nicht erkennen.


Fitt kam mit dem Starrflügler so gut zurecht, als würde er immer so etwas fliegen. Nur: Mit seinem Combat hätte er viel rasanter in das Steigen eingedreht. Beim Landen mit voll gezogenen Klappen schaukelte das Gerät leicht auf, doch Fitt legte dennoch eine gute Landung hin.


Wirklich von den Socken war Raimund, für den der Atos wirklich der Sprung in eine neue Dimension gewesen sein muss. Auch er kam auf Anhieb gut zurecht - und weiß jetzt vor allem eines: Warum die anderen oben bleiben, wenn es mit seinem Flexi eben gerade nicht reicht. Ich denke, er ist ein heißer Kandidat für den VQ.

Ich haben den VQ nicht probiert. "Ich bin so zufrieden mit meinem Gerät, ich weiß gar nicht, was ich anderes kaufen sollte". Der Satz stammt zwar nicht von mir, doch wäre ich Gerald, hätte ich das heute bestimmt gesagt. Jedenfalls hat mich Alex auch mit meinem alten Atos auf 1000 Meter hoch gezogen. Die Luft blubberte leicht, doch wirklich war rausdrehen konnte ich nicht. Was solls, trotzdem wars ein interessanter Flugtag.

17 September, 2008

Atos-Probefliegen in Walxheim

Lange hat er gewartet, jetzt bekommt Moses endlich seinen Atos-VQ. Am Donnerstag kommt AIR-Inhaber Felix Rühle nach Walxheim, um den neuen Starrflügler auszuliefern, und bietet an diesem Tag gleich noch ein Probefliegen des VQ und des VR an.

02 August, 2008

Wolken-Wassersäcke


Foto: UL-Windenzug mit Alex im Axxess und Haubi als UL-Pilot

Größtenteils waren die tollen Wolken doch nur Wassersäcke. Nachdem ich nach einem Windenschlepp schnell wieder am Boden stand, schleppte mich Alex mit dem UL auf 1000 Meter. Das müsste reichen zum Kurbeln, müsste man meinen. Doch weit gefehlt. Die ausgefransten Wolken zogen einfach nicht. Und so stand ich nach 20 Minuten schon wieder am Boden.

Den meisten erging es ähnlich. Dabei hatten wir heute viele Gastpiloten auf dem Gelände, vor allem Heidenheimer Piloten, die in Dischingen nichts zusammen bekommen hatten. Sogar Fritz Christandl schaute vorbei, einfach nur so. Es freut uns immer riesig, wenn wir ihn sehen. Im nächsten Jahr wollen wir gemeinsam mit dem erfahrenen Fluglehrer, bei dem die meisten von uns ihre erste Hüpfer gemacht haben, einen Schnupper-Kurs für Nachwuchspiloten organisieren.

Zurück zum heugigen Flugtag: Immerhin haben doch zwei Piloten gut aufgedreht: Haubi und Fitt. Sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Später ging dann gar nichts mehr.

08 Juni, 2008

Flucht vor dem Gewitter


Glücklich am Boden: Nachdem es in Walxheim nicht mehr landbar aussah und eine schwarze Gewitterwand auf uns zukam, machte ich mich auf die Flucht in Richtung Sonne mit Ziel Flugplatz Bopfingen. Um dort schnell Höhe zu vernichten, flog ich zuletzt nur noch mit voll gesetzten Landeklappen. Am Bopfinger Flugplatz hatte ich sicher die Füße am Boden und außerdem war ein hilfsbereiter Pilot sofort zur Stelle. Nur Minuten später kam Alex angefahren, der am Boden hinter mir hergefahren war - im Nacken die Sturmböen des Gewitters. Mit seiner Hilfe bekamen wir den Atos noch rechtzeitig vor Gewitter und Regen in die Halle der Bopfinger, die hilfsbereit mit angepackt hatten.
Nach Bopfingen zu fliegen war die richtige Entscheidung, da mich in Walxheim sicherlich die Gewitterböen erwischt hätten.
Noch besser wäre es sicher gewesen, überhaupt nicht mehr zu starten.

20 April, 2008

Erster Thermikflug mit Atos


Wunderbar war heute mein erster Thermikflug mit dem Atos. Butterweiche Bärte, leicht mit dem Ostwind versetzt, einfach wie geschaffen für das erste Beschnuppern von Flügel und Pilotin. Aus dem ersten Beschnuppern ist schnell eine Freundschaft geworden.

Ringsum in der Luft meine Fliegerfreunde, allen voran Fitt, dem das Grinsen beim Fliegen ins Gesicht geschrieben stand. Er und Moses, der sich ebenfalls über den ersten brauchbaren Thermikflug 2008 freute, waren die ersten, die richtig nach oben kamen, vier Windenseile später reihte ich mich ein, kurz darauf auch Haubi. Christian mischte mit dem Gleitschirm ganz gut mit.
Die Basis lag anfangs bei knapp über 700 Meter über Grund, später stieg sie auf über 900 Meter an.

Viele Gäste kamen nach Walxheim, darunter auch ein Waldstetter Gleitschirm-Pilot, der vor dem Ellwanger Flugplatz zum Landen ging - aus Unwissen, in welcher Höhe er den Platz überfliegen kann.
Claudi fuhr mit ihrem neuen Moped vorbei: Der erste Ausflug auf ihrer neuen 125er-Kreidler nach jahrelanger Zweirad-Abstinenz.
Thomas kam mit seiner Family live von der Einweihung der Aalbäumle-Wetterstation. Wie er erzählt, hatten sich dort eine Menge geladener Gäste eingefunden. Echt toll, was Martin Steinbrecher da bewegt hat.

Auch der Wunsch meiner Tochter Eva ging heute endlich in Erfüllung: Mit ihrem Papa eine Runde im Trike zu fliegen. Lange hat Alex sie vertröstet, heute abend hat es endlich gekappt mit Evas ersten Flug 2008.

15 März, 2008

Atos-Jungfernflug


Ich kann einen halbstündigen Jungfernflug mit dem Atos feiern.


Dabei fing der Tag gar nicht so toll an und ich hatte mir keine Hoffnungen gemacht, dass ich mit dem Atos noch in die Luft kommen könnte. Morgens lag die Albkante noch im Nebel, erst mittags riss die Wolkendecke auf.


Mangels Winden-Team schmiss Alex sein UL an. Start und Flug im Schlepp klappten wie automatisch. Und nach dem Ausklinken hatte ich das Glück, dass ich gleich ein wenig Thermik kurbeln konnte. Da die Basis bei 550 Meter über Grund lag, gab es zwar nicht viel Spielraum. Dennoch könnte ich 100 Meter rausdrehen.

Was soll ich noch sagen? Jetzt bin auch ich Starrflügler-Pilotin.

Mit dabei waren Moses, der ebenfalls mit seinem Atos geflogen ist. Harry, der vom Arbeiten kam und jetzt offizieller Motorsägen-Schein-Inhaber ist. Und Christian Maier(bier) - der viele tolle Bilder gemacht hat. Danke.

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