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06 September, 2010

Schleppunfall am Tegelberg

Zu einem tödlichen Schleppunfall einer 50-jährigen Drachenfliegerin ist es am Samstag auf dem Flugplatz in Füssen gekommen. Das berichtet die Polizei Ostallgäu. Weitere Einzelheiten werden in einem Flugzeugforum geschrieben. Danach ist die Drachenfliegerin in rund 30 Metern nach links abgeschmiert. Das hört sich fast wie ein Fehler beim Umklinken an. Der DHV ist angeblich an der Unfalluntersuchung beteiligt, doch auf DHV.de ist davon bis jetzt nichts zu lesen.

05 September, 2010

Das Duell

Dieses Jahr ist der Wettstreit um den Jerry-Lauk-Cup zur Abwechslung mal wieder richtig spannend. Während es die vergangenen Jahre sicher war, dass Haubi den Pokal nach Hause holte, ist es dieses Mal ein Duell um Kilometer und Punkte zwischen Haubi und Fitt. Wer hat nun die Nase vorn? Bislang hatte Fitt einen satten Vorsprung. Allerdings zitterte er heute nach der Landung schon ein wenig, als Haubi für eineinhalb Stunden vom Windengelände verschwunden war. Fitt hatte den Blick ständig nach oben gerichtet, ob und wann der Atos wieder auftaucht. Haubi hatte für die späte Jahreszeit einen tollen Flug, der aber letztendlich doch nicht für die Führung reichte. In der Wertung für den Pokal sind zwei Flüge, wobei mindestenbs einer davon im heimischen Gelände geflogen sein muss.




Zuvor war Haubi mit Fitt zusammen im UL-Drachen-Schleppzug beim Flugplatzfest in Elchingen, wo die beiden umgeben von viel schnellem Blech, zwischen Formationsfliegern und Fallschirmspringern einen UL-Schlepp vorführten.





So spannend waren die Flüge von uns anderen zwar nicht, dennoch hatte ich heute schon etwas mehr Herzklopfen am Start als sonst. Nach einem kleinen Hüpfer von der Ostalb gestern, flog ich heute einen neuen Golden 3 an der Winde Probe. Dabei hatte ich das Glück, gleich beim ersten Flug bis zur Basis aufdrehen zu können, die allerdings nur bei knapp 1400 msl lag.
Alle Bilder stammen von Fitt, der bei diesen tollen Wolken selbst während des UL-Schlepps die Kamera aus der Tasche holte.

01 August, 2010

Piloten-Perspektive im Schlepp


Ein Gleitschirm-Schlepp aus der Perspektive des Piloten hat Thomas G. in Walxheim eingefangen. An diesem Tag nur heiß und die Luft war ebenso träge wie der Mensch in dieser Hitze.

06 Juni, 2010

Enttäuschende Flachlandthermik

Für viele Flachlandpiloten war das Wochenende eine reine Enttäuschung. Was hatten wir uns für Hammertage erwartet nach der guten Prognose. "Gute Blauthermik" war angesagt mit Thermikhöhen bis zu 1900 Metern msl. Alles Lüge! Wie der DHV-XC zeigt flogen sich viele anderen in den Alpen die Finger wund, während wir im Walxheimer Schleppgelände vergeblich auf einen Lift nach oben warteten. Außer ein paar kleinen Zupfern oder vielleicht einen Mini-Bart auf einige hundert Meter war von Freitag bis Sonntag fliegerisch nichts drin. Schade!

18 April, 2010

Flugsaisonstart: Wenn alle oben hängen

. . . dann ist das ein toller Start in die Flugsaison. Diese hat zwar so spät wie selten zuvor begonnen für die Walxheimer Windenflieger, dafür war der Einstand klasse. Schon am Samstag gab es super Flüge, wobei es thermisch gleich richtig zur Sache ging. Am Sonntag klebte dann jeder oben, der sich ans Seil hängte, die Thermik war meist recht soft und reichte bis rund 1200 Meter über Grund. Erst gegen Nachmittag kam die Sonne durch, einzelne Cumuli lösten die hohe Schichtbewölkung ab.

Herzklopfen vor dem ersten Start - wer hat das nicht? Doch kaum ist der erste Schritt getan, fühlt sich alles gewohnt an wie immer. Die Sonne war hinter hoher Bewölkung versteckt. Ob da was geht? Mit jedem Meter abwärts nach dem Ausklinken wächst die Anspannung, ob nicht doch irgendwo Thermik darauf wartet, entdeckt zu werden. Als dann das Vario zaghaft piepst, kann ich es kaum fassen. Wie zur Bestätigung kreist noch ein Bussard neben mir ein. Der Spaß kann beginnen - und endet erst nach dreieinhalb Stunden mit einem dicken Grinsen im Gesicht.

27 September, 2009

Wahltag

Sie hatten den späten Startzeitpunkt gewählt und gewonnen: Christian, Alex und Thomas Ebert kurbelten in der späten Wahltag-Thermik fast bis in den Sonnenuntergang hinein.
Es war einfach unglaublich, was im Herbst thermisch noch geboten war. Am Samstag hatten wir Spitzensteigwerte von über fünf Metern, zerrissen im kräftigen Ostwind. Raimund versuchte sich im obligatorischen Nachhausefliegen, schaffte aber den Sprung übers Kochertal nicht mehr. Er landete in Neuler, wo auch Fitt solidarisch zum Landen ging, obwohl er bereits zum Endanflug zu Raimunds Haus angesetzt. Ich blieb zusammen mit Alex am Platz, dorthin kämpfte ich mich trotz starken Wind immer wieder zurück.

Am Sonntag war es schwachwindig, doch die Thermik war wieder unerwartet gut für Ende Speptember. Die meisten fanden guten Anschluss und kamen mit grinsenden Gesichtern wieder runter.

So übermütig sehen die Bundestagswahlsieger nicht aus wie die zwei Atos-Piloten nach der Landung am Abend:

19 September, 2009

Sieht das einfach aus


Die Flieger des DHC Heidenheim feierten heute auf dem Flugplatz Neresheim Saisonabschluss mit Atos-Probefliegen. Wir standen uns anfangs die Beine in den Bauch, weil der Wind einfach nicht passen wollte - bis schließlich Felix Rühle (A.I.R.) seinen Startwagen anbot.


Noch keiner der Piloten war zuvor mit so einem Ding gestartet, doch alle waren danach von den Socken, wie einfach das war. Und so sah das auch von außen aus. Ich bin mir sicher, dass so mancher schlechter Start der letzten Zeit nicht passiert wäre mit Startwagen. Denn trotz widriger Windverhältnisse bis zum Rückenwind waren alle Starts prima. Oben der von Alex mit dem VQ, unten der von Erich mit dem VRQ.



Alle Probeflieger waren wieder einmal begeistert von der Einfachheit des Atos-Fliegens und vor allem von der Leistung. So geht es ja eigentlich jedem, der zum ersten Mal mit einem Atos fliegt, egal welchem.

Ansonsten hatte Felix Rühle noch den E-Lift dabei, den er vorflog und dabei nach Belieben ein- und ausschaltete und uns um die Ohren flog.

Die beste Zeit des Tages, als es wahrscheinlich thermisch ganz gut gewesen war, verbrachten wir leider mit Warten auf guten Wind, doch auch abends trug das Gelände noch wirklich gut und die meisten hatten mehr von dem Windenflug als einen Abgleiter. Letztendlich wurde geflogen bis nach Sonnenuntergang und bis die Drachen schließlich im Dunkeln abgebaut werden mussten.

Ein schönes Fliegerfest, bei dem letztendlich jeder, der wollte, in die Luft kam, egal ob mit Gleitschirm oder Drachen, beim Probefliegen oder mit dem eigenen Gerät.

06 September, 2009

Bis die Finger frieren

Es wird Zeit, die Sommerklamotten gegen die warmen Sachen auszutauschen. Ganz schön kalt war es heute an der Basis, die bei rund 1800 Metern Meereshöhe lag. Dafür, dass wir Spätsommer haben und dazu auch noch großflächige Abschattungen über dem Gelände lagen, ging es ganz brauchbar. Mich hat es mit dem Gleitschirm von Walxheim bis nach Oettingen getragen, dort habe ich leider den Anschlussbart nicht mehr richtig gefunden. Es wäre zu schön gewesen.
Tagessieger war Raimund, der in diesem Jahr oft nach oben sehen musste, diesmal aber mit dem Spice Fitt, der sonst immer oben hängt, glatt stehen ließ und zwei Stunden lang in der Thermik kurbelte.
Haubi hat gleich doppelt hoch gedreht: Einmal mit dem Atos und gegen Spätnachmittag noch mit seinem neuen Fluggerät, dem Gleitschirm, wo er teils zusammen mit Rainer unterwegs war. Da ich nicht am Platz war, weiß ich nicht, ob auch andere etwas von der Spätsommerthermik abbekommen haben.

30 August, 2009

Daheim

Daheim fliegt es sich halt doch am schönsten. In Walxheim war nach anfänglichen Wolken Blauthermik angesagt. Aus dem kleine, vertrauten Haufen bekamen fast alle Piloten etwas von der Spätsommerthermik ab, die teils doch recht gut anzog. Haubi war dreieinhalb Stunden in den Luft, Fitt und Alex gesellten sich dazu. Mir hat mein Vario einen Streich gespielt. Nachdem ich auf 700 Meter über Grund aufgedreht hatte, zeigte der Zeiger nur noch Sinken an. Das gleiche Spiel beim nächsten Flug, obwohl ich mir eigentlich sicher war, im Bart zu sein. Erst am Boden bemerkte ich, dass das Vario in Ruhestellung auf zwei Meter Sinken eingestellt war. Ich hätte halt doch lieber meinem Gefühl statt dem Instument trauen sollen.

15 August, 2009

Wie man den Kopf frei bekommt


Man nehme eine gute Prise Thermik, mehrere Stunden Sonnenschein, ziehende Wolken und ein Fluggerät. Der Flug hat richtig gut getan, um nach wochenlangem Arbeitsärger den Kopf mal wieder frei zu bekommen.

Die Windverhältnisse auf dem Schleppgelände in Walxheim waren zuerst nicht klar. Nach drei Starts in Richtung Ost bauten wir schließlich die Winde um, was einige Zeit kostete. Ich hatte das Glück, danach den ersten Start machen zu dürfen. Alex schleppte mich neben die Thermik, die so gut war, dass ich die ersten fünf bis zehn Minuten ohne Vario, einzig mit der Höhenanzeige des GPS, drehte. Als dann das Vario endlich mitmachte, war ich laut GPS schon 1100 Meter über NN. Und dann ging es erst richtig los. Eigentlich wäre wegen des Windes Wegfliegen das Richtige gewesen. Doch das wäre wegen Rückholen und Kind bei der Freundin abholen zu kompliziert geworden. Deshalb flog ich halt einfach unter den Wolken herum und genoss es.
Höchste Höhe war knapp 1600 Meter über Grund an der Basis. Steigen war mäßig, abgesehen von Spitzen natürlich, nur teils zogen die Bärte konstant mit 2 Metern ringsum an.
Ebenfalls hoch gekommen sind Moses, der allerdings gegen den Wind mit dem Gleitschirm nach einiger Zeit wieder am Boden stand, und Alex, der zuerst auf der Winde saß und mit seinem Flug ziemlich spät dran war. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich ihn zu mir hochdrehen sah.

10 August, 2009

Riesig gefreut...

... haben sich Fitt und Haubi am Samstag, nachdem sie nach über drei Stunden Flugzeit und über 80 Kilometern Strecke wieder zurück in Walxheim ankamen. Nur die beiden hatten es geschafft, Anschluss an die Thermik zu bekommen. Sie flogen Richtung Osten bis hinter Wassertrüdingen. Größte Höhe war 2100 Meter über NN.

Trotz relativ schlecher Wettervorhersage war auch am Sonntag recht gutes Flugwetter, sodass sich einige zum Schleppen trafen. Wieder drehte Fitt auf, diesmal begleitet von Christian, der allerdings nach einem schönen Flug mit schwierigen Landebedingungen zu kämpfen hatte.

02 August, 2009

Kleines Thermikfenster

Wie so oft beim Windefliegen: Wer zur richtigen Zeit in die Luft kam, konnte am Samstag ganz gute Flüge machen. Das Fenster zum Hochkommen war meines Erachtens recht klein. Erwischt haben es Erich, Fitt und Moses mit den Drachen, die circa ein bis eineinhalb Stunden bis maximal 1000 Meter über Grund hochdrehten und Walxheim ringsum abflogen.
Ich konnte mit dem Schirm gerade mal 50 Meter rausdrehen, bevor eine Abschattung kam und der Thermik ein abruptes Ende setzte.

Währenddessen hat Haubi einen sauberen Start als Schirmflieger hingelegt und ist, wie er berichtet, in Watles drei Stunden lang mit dem Schirm Thermik geflogen.

Ebenfalls mit dem Schirm unterwegs war Thomas Göttlicher, der am Mittwoch einen Wallberg-Flug der besonderen Art gemacht hat: "1x im Jahr fliegt man vom Wallberg an den Tegernsee auf die Halbinsel Point. Für die Piloten, die über den See kommen, gibt es eine kostenlose Brotzeit und ein Landebier.
Ich bin mit ein paar Fluglehrern und Locals direkt am Gipfelkreuz gestartet. 3 Schritt auf dem Geröll, null Wind und ein bereits offen gehaltener Schirm ließen dennoch einen sicheren Start zu."
Der Link zum Flug. Der Kurve nach hat's gerade so gereicht für eine Landeeinteilung für die Insel.

26 Juli, 2009

Zwischenhoch mit Schattenseite

Heute hatten wir richtig tolles Flugwetter bei schwachem Wind (auch so was gibt es in Deutschland noch, wenn auch in diesem Sommer eher selten). Je später der Tag, desto besser war die Thermik und höher stieg die Basis an. Knapp zweieinhalb Stunden lang segelte ich glücklich unter meinem Gleitschirm rings um Walxheim beim einer maximalen Höhe über Grund von 1700 Metern (Flug im DHV-XC).
Eigentlich wäre uns nach den Flügen das Grinsen am Abend im Gesicht stehen müssen - doch überschattete ein Schleppunfall den Tag: Einer unserer jungen und neuen Gleitschirmpiloten hatte einen Seilriss kurz nach dem Start, weshalb er ziemlich heftig am Boden aufkam und sich dabei einen Lendenwirbel brach. Gute Besserung!

06 Juli, 2009

Abtauchen statt aufdrehen

Keine 30 Kilometer entfernt von Walxheim flog Klaus Ilgenfritz bei den Unterschwaningern gestern ein 150-Kilometer Dreieck und war fünfeinhalb Stunden lang in der Luft. Den Walxheimer Piloten vermasselte derweil ein aufziehender Regerschauer das Windenfliegen. Die Drachen bauten schnell wieder ab, später kamen noch die Schirmflieger in die Luft, allerdings ging auf dem nassen Gelände nichts mehr.
Das Fliegerleben kann ganz schön ungerecht sein. Beim Blick aus dem Fenster verliere ich bald die Hoffnung auf schönes Hochdruckwetter. Dieser Sommer ist wirklich zum Abtauchen statt zum Aufdrehen.

15 Juni, 2009

Sehnsüchtige Blicke


Was für Wolken am Samstag! Und wir stehen am Boden und buddeln unser Haus frei! Ich weiß nicht, wie oft ich an diesem Tag sehnsüchtig auf die Traumwolken gesehen habe und Segelflieger vorbeifliegen sah. Am Ende ging ich noch eineinhalb Stunden lang joggen, um auf andere Gedanken zu kommen.
In Walxheim drehten indes nur Drachen auf: Fitt, Haubi und Moses hingen oben.

Am Sonntag war der weitaus schlechtere Tag. Zuerst warteten wir, bis sich der Wind endlich entschied, auf West zu drehen. Dann kam hohe Bewölkung, die für Abschattung sorgte. Dennoch ging was. Bei viel Wind versetzte es mich ruckzuck so weit, dass ich nicht mehr zum Start zurück kam. Ferdl ging in Fremdingen landen, nur Fitt und Alex schafften es mit den Drachen wieder zurück auf den Platz.
Das Bild stammt von Fitt: Zwei Segelflieger über den Birkenzeller Windrädern.

03 Mai, 2009

Hammertag im Flachland

Von den Startbedingungen mal abgesehen war heute ein Hammertag im Flachland. Gerade wegen des unsteten Start- und Landewindes entschied ich mich, Gleitschirm statt Atos zu fliegen. Bei nahezu Windstille war es sogar mit dem Schirm möglich, wieder zum Startpunkt zurück zu kommen. Jede Wolke ging, oft markiert durch drehende Segelflieger. Ich habe so etwas noch selten erlebt. Teils ging es auch ganz schön sportlich nach oben, teils wieder ware es gute, gleichmäßige Bärte. Basis lag bei rund 1500 bis 1600 Meter über Grund, wobei ich immer schon immer vorher das Weite suchte aufgrund des starken Steigens.

Den Hammer schoss Uli Gold ab, der nach vier Stunden Flugzeit mit dem Schirm bei totaler Abschattung wieder in Walxheim einschwebte. Zuvor hatten auch Fitt und Haubi ein breites Grinsen im Gesicht. Seil drei und vier hatten Ferdl und Wolfgang nach oben an die Wolke gebracht. Leider waren die Startbedingungen ziemlich schlecht, sodass einige einfach nicht die Gelegenheit zum Start bekamen oder eben keinen zweiten Versuch starten konnten.
Ich war Richtung Lippach unterwegs, wo ich mich kurz vor Westhausen zum Umkehren entschloss. Am Platz wartete schließlich meine Tochter auf mich und ich wollte ungern irgendwo in der Pampa absaufen. Es war ein prima Gefühl, als ich wusste, dass es mir jetzt reicht, wieder am Flugplatz zu laden. Toller Flug! (Vor lauter Begeisterung habe ich glatt das Fotografieren vergessen)

Nicht zum Flugplatz in Irsingen am Hesselberg zurück gereicht hat es einem Segelflieger, der deshalb in Walxheim runter ging.

27 April, 2009

Hängepartie


Fliegen war am Wochenende an der Winde ein Geduldsspiel, bei dem die Geduldigen nicht einmal belohnt wurden. Böiger Südostwind, der phasenweise auf Südwest pendelte, machten das Starten schwierig. Nicht nur Raimund, wie hier auf dem Foto, wartete eingehängt am Start auf bessere Bedingungen. Einzig wer mit UL-Schlepp etwas mehr Höhe erreichte, fand Anschluss an die Thermik, die allerdings wohl auch nicht angenehm zu fliegen war. Moses ging deshalb nach einer Stunde zum Landen. Fitt hätte sich noch etwas länger durchschütteln lassen, doch war später die Thermik so zerrissen, dass sie nicht mehr richtig zu zentrieren war. Mein einer Windenschleppversuch war hingegen ein absolut ruhiger Abgleiter. Vom dem Geschüttel über mir bekam ich nichts mit.
Am Sonntag war die Situation noch mieser. Während andere sich wieder aushängten und zusammenpackten, war das genau die Herausforderung für Alex, um zu beweisen: "Das ist startbar." Sagt es und legt zwei Starts aus dem Bilderbuch hin.

20 April, 2009

Starkwindflieger

Kräftig war der Wind am Sonntag. Für viele Piloten in Walxheim auf dem Schleppgelände zu kräftig - außer für zwei Drachenflieger: Fitt drehte auf 1300 Meter auf und flog seine obligatorische Heimstrecke nach Baldern. Und Haubi erwischte ebenfalls ein Stück nicht durch den Wind verblasene Thermik und schraubte sich nach oben.

14 April, 2009

Wahnsinns-Flüge an Ostern


Welch tolle Flieger-Ostern: Die Basis war so hoch wie selten und viele Piloten machten Traumflüge. Ich selbst war auf knapp 2000 Meter über Grund, andere waren sogar noch höher.

Doch von vorn: Am Karfreitag herrschte in Walxheim Hochbetrieb. Viele Piloten standen Schlange nach dem Windenseil. Doch leider ging es bei relativ stabiler Luft in der Blauthermik nur für wenige richtig hoch.
Ausnahme Uli Gold: Er nahm selbst das kleinste Steigen mit, ließ sich versetzen und flog letzendlich bis zur Kochertalbrücke (Foto).
Gleiches Spiel am Samstag: Das typische Thermikloch bei Südeinschlag schlug voll zu und zerschlug die Träume von den großen Flügen.

Was dann folgte, entschädigte für die vielen Abgleiter. Am Sonntag am späten Nachmittag hob plötzlich fast das gesamte Gelände ab. Nahezu jeder Schlepp ein Volltreffer. Raimund flog obligatorisch nach Hause nach Fachsenfeld, Ferdl holte sich in Aalen-Attenhofen in seiner Stammkneipe sein Landebier ab. Vorher schon war Thomas Ebert mit dem Gleitschirm entschwunden und am Schleppgelände in Obergröningen rechtzeitig zum dortigen Grillen eingelandet. Der Rest flog rings um Walxheim herum. Ich war mit dem Atos unterwegs und hörte bei 1750 Meter Blauthermik auf. Irgendwie konnte ich es nicht glauben, dass es so hoch geht, während die Schatten am Boden immer länger wurden. Als ich gegen 19 Uhr landete, blubberte die Thermik noch immer.
Freude über seinen Flug hatte Alex, der sich in seinem Atos so richtig wohl fühlte.

Der Montag war schließlich der Hammer-Tag. Endlich gab es schöne Cumuli-Wolken, die das Finden der Thermik einfacher machen. Haubi stellte einen Geländerekord bei den Drachenfliegern auf und schloss ein 94 Kilometer großes FAI-Dreieck.

Christian machte seinen ersten richtig tollen Atos-Flug, kurbelte gemeinsam mit Uli aus niedriger Höhe einen anfangs zähen Bart bis zur Basis (Foto ganz oben). Ich hatte mich ebenfalls für den Gleitschirm als Fluggerät entschieden und folgte den beiden mit etwas Abstand. Einzig beim Wegfliegen und auch später auf Strecke hätte ich mir gewünscht, einfach kurz mal die Atos-Klappen aufmachen zu können und aus 1900 Metern über Grund dahin zu düsen. Um nicht gegen den Wind nach Walxheim zurück fliegen zu müssen, entschied ich mich, quer zum Wind zu fliegen. Mein Plan ging zwar nicht ganz auf, dennoch machte ich Freudensprünge, als ich nach einem zweistündigen Flug gleich neben dem Haus meiner Eltern in Bopfingen landete.
Nach der Landung am Oberdorfer Karkstein, im Hintergrund der Bopfinger Ipf.

03 April, 2009

Fliegen statt arbeiten

Fliegen statt arbeiten war heute angesagt. Na ja, für einige wenigstens. Nach der langen Schlechtwetter-Phase sind alle heiß darauf, in die Luft zu kommen.
Wie hoch die Basis war, kann ich nicht sagen, ich war nicht dran. Doch will ich mich über den 20-Minuten-Gleitschirmflug nicht beklagen.
Alex hat seine erste leichte Thermik mit dem Atos hinter sich. Zufrieden saß er hinterher im Gras und trank ein Landebier.
Eher der Frust ins Gesicht geschrieben war Fitt, der nach zwei Flügen und spannenden Landungen wieder zusammen packte.
Den längsten Flug dürfte wohl Haubi gemacht haben mit eineinhalb Stunden. Ihn hatte Alex mit dem UL hochgeschleppt, nachdem zunächst der Wind nicht zur Winde gepasst hatte.

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